Endlich Heidspeed - Surfen mit bis zu 100 Mbit/s

(vom 17.10.2015)

Mit diesem Leitspruch und einem Portrait des sympathischen Heidschnuckenbocks Hugo machen die Stadtwerke seit etwa 4 Wochen auf den von ihnen vorangetriebenen Glasfaser-Ausbau aufmerksam.  Nun endlich ist es soweit: ab dem 23. Oktober kann bei den Stadtwerken schnelles Internet bestellt werden - für Stromkunden der Stadtwerke sogar mit einem extra Stadtwerke-Bonus von 5 € monatlich.

Möglich wird dies durch eine Kooperation mit dem Telekommunikationsanbieter EWE TEL. „Wir, die Stadtwerke, haben uns vor allem auf den Infrastrukturausbau konzentriert. Wir hätten aber sicher nicht investiert ohne die Gewissheit, unseren Kunden später auch die entsprechenden Telekommunikationsdienste anbieten zu können. Mit der EWE TEL haben wir einen Partner gefunden, der die erforderliche Kompetenz im Bereich Internet- und Telefonie mitbringt.“

Der Glasfaser-Ausbau durch die Stadtwerke findet in drei Phasen statt. In der Phase 1 wurden in den vergangenen Monaten ca. 24 km Glasfaserkabel verlegt und 65 Kabelverzweiger mit modernster Kommunikationstechnologie ausgestattet. Die etwas 8.000 Kunden, die vom Ausbau in dieser ersten Phase profitieren können, erhalten bereits in der kommenden Woche Post von den Stadtwerken mit genauen Informationen zu den von der EWE TEL angebotenen Produkte.

Ein Wechsel zu einem neuen Telekommunikationsanbieter ist erfahrungsgemäß mit kleineren Tücken versehen. Maurer: “Wir wissen aus Erfahrung, dass viele etablierte Telekommunikationsanbieter Ungenauigkeiten bei Ausfüllen der Antragsformulare dazu nutzen, den Wechsel zur Konkurrenz zu verzögern. Damit der Wechsel für unsere Kunden trotzdem so schnell und reibungslos wie möglich abläuft, bieten wir allen interessierten Kunden an, den Wechsel im Kundenzentrum der Stadtwerke durchzuführen und sich so den monatlichen 5 € Stadtwerke-Bonus zu sichern. “ Die Mitarbeiter im Kundenzentrum der Stadtwerke sind hierfür in den vergangenen Wochen eigens geschult worden.

Mit dem Vorstoß in den Bereich der Telekommunikation gründen die Stadtwerke eine völlig neue Sparte. Hierzu Maurer: „Schnelles Internet gehört mittlerweile fast ebenso zur Grundversorgung wie die Versorgung unserer Bürger mit Strom-, Gas- und Wasser. Leider haben sich die etablierten Anbieter in der Vergangenheit in der Regel lieber in den Ballungszentren engagiert, als für einen flächendeckenden Ausbau in ganz Deutschland zu sorgen. Die Verantwortung für eine angemessene Versorgung der Bevölkerung in der Fläche übernehmen wie so häufig die Stadtwerke.“

Für Kunden, die nicht von Phase 1 erfasst werden, besteht immerhin Hoffnung. Zumindest in denjenigen Ortschaften, in denen die Breitbanderschließung von einer Mindestanschlussquote abhängt, werden in den kommenden Wochen – jeweils in enger Abstimmung mit den jeweiligen Ortsvorstehern -  verbindliche Vorverträge verschickt. Unterschreiben ausreichend viele Kunden, kann der Ausbau zügig beginnen. „In diesem Fall“, so Maurer, „können wir innerhalb etwa eines halben Jahres schnelles Internet bereitstellen.“ Wird keine Mindestanschlussquote erreicht, bleibt nur noch das Warten auf Fördermittel des Bundes, des Landes oder des Landkreises: „Auch hier bleiben wir aber am Ball“.

Zur Feier der Gründung der neuen Telekommunikationssparte öffnen die Stadtwerke in der kommenden Woche auch am Wochenende ihre Pforten. Von Freitag, dem 23. Oktober bis Sonntag, den 25. Oktober können sich interessierte Kunden bei Bratwurst und Getränk über die neuen Produkte informieren – und bei Bedarf auch gleich einen neuen Internet- oder Telefonvertrag abschließen.

 

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