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Agora Energiewende zieht Energiewende-Bilanz nach Fukushima-Unglück

(vom 10.03.2016)

Wie die Denkfabrik Agora Energiewende mitteilt, ist die Bilanz der Energiewende 5 Jahre (morgen, 11. März) nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zumindest im Strombereich überwiegend positiv.

"Der Anteil der Erneuerbaren Energien hat sich beinahe verdoppelt, der Ausstieg aus der Kernenergie verläuft nach Plan, die Versorgungssicherheit mit Strom hat sich noch verbessert und die großen Kostensteigerungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gehören der Vergangenheit an", resümierte Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. 

Agora Energiewende sieht 10 zentrale Energiewende-Trends im Stromsektor in den vergangenen 5 Jahren. So u.a. die Erneuerbaren Energien: Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien verdoppelte sich fast von 105 auf 196 TWh, der Anteil am Strommix stieg von 16,6% auf 30,1%. Sie wurden damit zur dominierenden Erzeugungsform in Deutschlands Stromsektor. Die Kernenergie: Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken sank von 141 auf 92 TWh, ihr Anteil reduzierte sich von 22,2 auf 14,1%. Energieeffizienz: Der Stromverbrauch sank von 2010 bis 2015 leicht um 2,5%. Damit gehe der Trend in die Richtung zu mehr Energieeffizienz. Allerdings sei er gegenwärtig nicht stark genug, um das Energiewende-Ziel einer Minderung des Stromverbrauchs um 10% bis 2020 gegenüber 2008 zu erreichen.

 

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