||

Fühlen Sie sich
wohlbehütet. 

Unser Service.

Destatis: Verbrauch von Haushaltsenergie nimmt wieder zu

(vom 16.05.2017)

Der Verbrauch von Haushaltsenergie hat 2015 – bereinigt um witterungsbedingte Temperaturschwankungen – gegenüber 2014 um 2,1% zugenommen. Der Anstieg war bei allen Energieträgern – abgesehen von Strom – zu beobachten. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war der Verbrauch damit in etwa so hoch wie 2012 (+0,5%). Im Zeitraum von 2005 bis 2012 war der Energieverbrauch dagegen noch um 6,1% gesunken. Insgesamt hat sich in den letzten 10 Jahren der Energieverbrauch der Haushalte im Bereich Wohnen um 5,7% verringert.

Wie das Statistische Bundesamt weiter informiert, ist insbesondere der Einsatz von erneuerbaren Energien (Brennholz, Solarthermie, Wärmepumpen) in den privaten Haushalten seit 2005 stark gestiegen (+53,9%). Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch erhöhte sich damit von 7,7% (2005) auf 12,5% (2015). Der Verbrauch von Erdgas stieg gegenüber 2014 um 3,1% an. In den letzten 10 Jahren hatte Erdgas einen relativ konstanten Anteil von knapp 40% an der gesamten Haushaltsenergie und ist damit im Haushaltsbereich der mit Abstand wichtigste Energieträger. Dagegen nimmt die Bedeutung von Heizöl weiter ab: Der Mineralölverbrauch sank zwischen 2005 und 2015 um 25,4% auf einen Anteil von 19,9% (2015). Der Stromverbrauch ist seit 2005 um 8,3% gesunken. Sein Anteil an der gesamten Haushaltsenergie verringerte sich geringfügig auf knapp 19,7%.

zurück