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EEG-Umlage 2016 steigt um 3% auf 6,354 Cent/kWh

(vom 15.10.2015)

Jetzt ist es offiziell - die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben die Prognose der in 2016 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG sowie die daraus resultierende EEG-Umlage für das Jahr 2016 veröffentlicht.

Die Verbraucher werden im Jahr 2016 mit 6,354 Ct./kWh zur Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor beitragen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Die Umlage wurde von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) im Auftrag des Gesetzgebers auf Basis von Prognosen unabhängiger Gutachter ermittelt. Danach ergibt sich für 2016 ein Umlagebetrag von 22,88 Mrd. Euro. Darüber hinaus wurde die EEG-Mittelfristprognose (EEG-Vorschau) vorgestellt. Sie beinhaltet die wahrscheinliche Entwicklung der Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG für die nächsten 5 Jahre. Für das Jahr 2020 wird eine installierte Leistung erneuerbarer Energiequellen von knapp 117 GW erwartet, wovon ca. 92% auf Solar- und Windenergie (Solar über 47 GW und Wind über 60 GW) entfallen. Die prognostizierte Jahresarbeit liegt für das Jahr 2020 bei über 217 TWh. Dabei wird davon ausgegangen, dass 2020 ein knappes Viertel der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (knapp 51 TWh) die feste Einspeisevergütung nach den §§ 37 - 38 EEG in Anspruch nehmen wird. Hierfür sind Einspeisevergütungen in Höhe von etwa 12,2 Mrd. Euro an die Anlagenbetreiber zu zahlen. Zusätzlich wird mit prognostizierten Erzeugungsmengen von über 162 TWh aus Anlagen in der geförderten Direktvermarktung sowie mit den auf diese Erzeugungsmengen entfallenden Prämienzahlungen von ca. 17,4 Mrd. Euro gerechnet. Außerdem werden für 2020 etwa 0,3 TWh für weitere Formen der Direktvermarktung sowie etwa 3,9 TWh an PV-Erzeugung, die durch die Anlagenbetreiber selbst verbraucht werden, prognostiziert.

 

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