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EEG-Umlage 2017 beträgt 6,880 Cent/kWh

(vom 14.10.2016)

Die 4 deutschen Übertragsnetzbetreiber (ÜNB) haben heute die Prognose der 2017 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG sowie die daraus resultierende EEG-Umlage für das Jahr 2017 sowie die EEG-Mittelfristprognose veröffentlicht. Diese enthält die wahrscheinliche Entwicklung der Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG für die nächsten 5 Jahre. Die EEG-Umlage im Jahr 2017 steigt um 8,3% im Vergleich zum Vorjahr auf 6,880 Cent/kWh. Sie ist von allen Letztverbrauchern für jede bezogene Kilowattstunde zu entrichten.

Die EEG-Umlage wurde von den ÜNB im Auftrag des Gesetzgebers auf Basis von Prognosen unabhängiger Gutachter ermittelt. Danach ergibt sich für 2017 ein Umlagebetrag von 23,98 Mrd. Euro.

Die ÜNB erklärten, dass für das Jahr 2017 eine weiter ansteigende Erzeugung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen prognostiziert werde, und zwar von knapp 11 TWh: von etwa 176 TWh 2016 auf etwa 187 TWh 2017. Darin spiegele sich v.a. den Ausbau der Windenergie an Land und auf See wider.

Für das Jahr 2021 werde eine installierte Leistung erneuerbarer Energiequellen von knapp 121 GW erwartet, wovon ca. 92% auf Solar- und Windenergie (Solar über 46 GW und Wind knapp 65 GW) entfallen würden. Die prognostizierte Jahresarbeit liege für das Jahr 2021 bei über 224 TWh. Nach Einschätzung der Gutachter werde der Nettostrombedarf bis zum Jahr 2021 auf knapp 503 TWh zurückgehen. Der privilegierte Letztverbrauch sinke von gut 114 TWh im Jahr 2017 auf knapp 113 TWh im Jahr 2021 ab. Aufgrund dieser Entwicklungen gehe der nicht-privilegierte Letztverbrauch als resultierende Größe kontinuierlich zurück und betrage im Jahr 2021 ca. 324 TWh.

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