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EU-Kommission genehmigt Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

(vom 14.02.2017)

Die EU-Kommission hat gestern das Förderprogramm zum Aufbau eines deutschlandweiten Ladenetzes genehmigt, berichtet das Bundesverkehrsministerium (BMVI). Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Mio. Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Mio. Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm auf Autobahnen und das "Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität" mit etwa 30 Mio. Euro/a für Kommunen.

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