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Heidjers Stadtwerke erhalten Zuschlag für Breitbandausbau - „Weiße Flecken“ sollen bis Ende 2018 versorgt sein

(vom 30.03.2017)

Die Heidjers Stadtwerke (Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkichen GmbH) bringen schnelles Internet nach Schneverdingen und Neuenkirchen. Das lokale Versorgungsunternehmen hat in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für den Breitbandausbau in den beiden Orten erhalten. Bis Ende 2018 soll das Gebiet nahezu flächendeckend mit moderner Glasfasertechnologie erschlossen sein und extrem schnelle Internetverbindungen von bis zu 1 Gbit/s für die Bürger ermöglichen.

„Durch unseren Einsatz schaffen wir hier vor Ort Verhältnisse, die in Deutschland außerhalb von Großstädten bislang äußerst selten anzutreffen sind. Das wird ein großer Gewinn für Jung und Alt, aber auch für die Gewerbetreibenden“, freut sich Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Maurer über den Zuschlag. Der Landkreis Heidekreis hatte Anfang des Jahres eine europaweite Ausschreibung durchgeführt, mit dem Ziel, auch die sogenannten „weißen Flecken“(also Gebiete mit Bandbreiten unter 30 Mbit/s) mit schnellem Internet zu versorgen. An der Ausschreibung beteiligten sich etliche namhafte Telekommunikationsanbieter, darunter auch große Konzerne. Am Ende setzte sich jedoch das Konzept der Heidjers Stadtwerke durch.

 Vor allem überzeugte die technische Leistungsfähigkeit und das geplante Endkundenangebot. Zudem sprach für die Stadtwerke, dass sie mit dem  Vectoring-Ausbau im Jahr 2015 bereits die Basis für das bevorstehende Glasfaserprojekt gelegt haben. Damals wurden schon mehr als 30 Kilometer Glasfaser bis zu den zahlreichen grauen, schrankförmigen Kabelverzweigern verlegt, die an vielen Straßenecken stehen. Künftig soll die Glasfaserleitung aber bis in die Haushalte gehen und so den Kunden 30 Mal schnellere Geschwindigkeiten als bisher möglich machen. „Es wird eine große Herausforderung für uns, dieses große Projekt zu stemmen. Dennoch freuen wir uns alle zusammen auf diese Aufgabe. Und ich bin mir sicher, dass wir sie hervorragend meistern werden“, sagt Jörn Maurer.

 Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2018 steht den Stadtwerken noch viel Arbeit bevor. So muss der Versorger nicht nur die mehr als 130 Kilometer Glasfaserkabel unter der Erde verlegen, gleichzeitig müssen hunderte Hausanschlüsse erstellt, eine geeignete Serverstruktur aufgebaut, neue Software implementiert sowie die Mitarbeiter im Vertrieb und in der Technik geschult werden. „Unsere Kollegen sind auf jeden Fall hoch motiviert und freuen sich schon auf den Moment, in den Bürgern zum ersten Mal unser Glasfaserangebot unterbreiten können“, sagt Maurer.

 Das Team der Heidjers Stadtwerke hat bereits damit begonnen, die Feinplanung für den Breitbandausbau zu erstellen. Dafür werden in den kommenden Wochen noch zahlreiche Gespräche mit unterschiedlichen Dienstleistern geführt. Der endgültige Startschuss muss aus formalen Gründen allerdings noch etwas warten. Dieser muss nämlich vom zuständigen Bundesministerium erfolgen, weil das Projekt von den Heidjers Stadtwerken, dem Landkreis Heidekreis, sowie durch Fördergelder der EU, dem Land Niedersachsen und dem Bund finanziert wird. Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Maurer rechnet aber damit, dass die Bauarbeiten im Juni 2017 beginnen können.

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