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Internationales Übereinkommen zum Schutz von Atomanlagen in Kraft

(vom 09.05.2016)

Am Sonntag ist das umfassend geänderte internationale Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial und Atomanlagen in Kraft getreten, informiert das Bundesumweltministerium (BMUB). Das Übereinkommen, das sich bisher auf den Schutz des nuklearen Materials bei Transporten bezog, gilt nun auch für Atomanlagen. Das geänderte Übereinkommen wurde inzwischen von über 10 Staaten unterzeichnet und konnte somit in Kraft treten.

Das Übereinkommen sei laut Barbara Hendricks ein wichtiger Baustein zur Verringerung des weltweiten Risikos von Terroranschlägen auf Atomanlagen. Die Vertragsstaaten verpflichten sich nun, mit einem nationalen System das Kernmaterial bei jeglicher friedlicher Nutzung nicht nur gegen Diebstahl, sondern auch gegen Sabotage zu schützen und die radiologischen Folgen von Sabotageakten auf ein Mindestmaß zu beschränken. Auch der Katalog strafbewehrter Handlungen und die Regeln für die internationale Zusammenarbeit wurden erweitert.

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