||

Fühlen Sie sich
wohlbehütet. 

Unser Service.

KWK-Förderung soll geändert werden

(vom 09.11.2016)

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Änderung der Bestimmungen zur Stromerzeugung aus KWK-Anlagen und zur Eigenversorgung eingebracht. Der Entwurf sieht laut Pressedienst des deutschen Bundestages vor, dass KWK-Anlagen zwischen einem und 50 MW in Zukunft nur noch dann gefördert werden, wenn sie sich erfolgreich an einer Ausschreibung beteiligt haben. Dies ermögliche eine bessere Mengensteuerung, bedeute mehr Planbarkeit für die Marktakteure und erhöhe die Kosteneffizienz in der Förderung, erwartet die Bundesregierung. Durchgeführt werden sollen die Ausschreibungen von der BNetzA.

Zur Eigenversorgung mit Strom heißt es, diese werde seit 2014 teilweise mit der Umlage nach dem EEG belastet, um die Förderkosten des EEG auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Ausgenommen seien bis Ende 2017 Bestandsanlagen. Die mit dem Entwurf vorgelegte Anschlussregelung schreibt den Vertrauensschutz für Bestandsanlagen fort. Neuanlagen müssen die volle EEG-Umlage bezahlen, wobei sich der Satz bei Erneuerbare-Energien- und KWK-Strom auf 40% der Umlage verringert. Da der Eigenverbrauch in die Besondere Ausgleichsregelung einbezogen wird, sollen Unternehmen, die die entsprechenden Kriterien erfüllen, höchstens 15% der EEG-Umlage zahlen. Stromletztverbraucher mit einem Stromverbrauch bis zu einer GWh können durch die Bestimmungen mit einer finanziellen Entlastung rechnen. Nach Angaben der Bundesregierung soll die Entlastung nach Ablauf der Übergangsfristen 365 Mio. Euro im Jahr betragen.

zurück