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Niedersachsen fordert bundesweite Regelung zu Fracking

(vom 20.06.2016)

Niedersachsen hat eine bundesweite Regelung zum Umgang mit Anträgen auf Tiefbohrungen unter Einsatz von Fracking-Methoden gefordert.

Einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz zufolge müsse der Schutz von Grund- und Trinkwasser, der Natur- und Landschaftsschutz, der Erhalt der Gesundheit und der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sowie der Schutz vor Bergschäden an erster Stelle stehen.

Niedersachsen will hohe Sicherheitsstandards und keine Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. Zusätzlich soll der Einsatz von umwelttoxischen Substanzen verboten werden. Geschehe dies nicht, würde es zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten über Fracking-Anträge kommen, weil Einvernehmen mit den Wasserbehörden hergestellt werden müsste. 

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr teilte mit, dass in Niedersachsen seit mehr als 50 Jahren Erdgas aus konventionellen Lagerstätten gefördert wird. Mittlerweile stammen mehr als 90% der deutschen Erdgasförderung aus Niedersachsen, wobei etwa ein Drittel der aktuellen Erdgasförderung in Niedersachsen aus gefrackten Bohrungen kommt.

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