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Nordsee-Länder wollen im Energiebereich stärker kooperieren

(vom 07.06.2016)

Mehrere Nordsee-Länder (u.a. Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und Schweden) haben gestern eine politische Erklärung und einen Aktionsplan unterzeichnet, in dem eine engere Zusammenarbeit im Energiebereich vereinbart wurde.

Die EU-Kommission teilte mit, es sei das Ziel, günstige Bedingungen für die Entwicklung der Offshore-Windenergie zu schaffen.

Bei der Energiezusammenarbeit zwischen den genannten Ländern soll es 4 Schwerpunkte geben: Durch Raumplanung soll die Nutzung des begrenzten Raums in der Nordsee optimiert werden. Zudem soll das Stromnetz so ausgebaut werden, dass es Offshore-Windenergie in großem Umfang aufnehmen kann. Des Weiteren werden die teilnehmenden Länder künftig Informationen über ihren individuellen Offshore-Infrastrukturbedarf weitergeben. Und bewährte Praktiken und Verfahren sollen zur Harmonisierung der technischen Vorschriften und Normen in der gesamten Region ermittelt werden. Durch die Zusammenarbeit sollen auch die Kosten während des gesamten Lebenszyklus der Energiegewinnungsanlagen gesenkt werden.

Frühere Studien der Kommission hätten gezeigt, dass Einsparungen von bis zu 5,1 Mrd. Euro möglich sind, wenn bei der Entwicklung von Offshore-Netzen koordiniert vorgegangen wird. Dies sei darauf zurückzuführen, dass weniger und kürzere Kabel für die landseitige Anbindung von Offshore-Windkraftanlagen erforderlich sind. Weitere Länder, die ein Interesse an der Nordseeregion haben, können sich ebenfalls an der Initiative beteiligen.

 

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