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Zahlreiche Neuregelungen im Energiebereich

(vom 04.01.2016)

Im Bereich Energieeffizienz ist bspw. das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) gestartet. Ziel sei es, neue Innovations- und Investitionsimpulse für die Wärmewende im Heizungskeller zu setzen. Hierfür stehen im APEE insgesamt 165 Mio. Euro pro Jahr über 3 Jahre zur Verfügung.

Bauherren, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen, erhalten für ihre Investition Zinsverbilligungen und Zinszuschüsse, so das BMWi. Seit 1. Januar 2016 müssen zudem Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, ein "Energielabel" tragen. Die Kennzeichnung informiert über den individuellen Effizienzstatus des Heizkessels. Zum Anbringen des Etiketts berechtigt sind Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater. Sie sollen Verbraucher auf weiterführende Energieberatungen oder auch Förderangebote hinweisen.

Beim Bau neuer Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen gilt künftig der Vorrang für Erdkabel. Ziel sei es so die Akzeptanz für den Netzausbau zu steigern, denn nur mit der notwendigen Akzeptanz vor Ort werde der Netzausbau gelingen.

Das Gesetz zur Neuregelung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes vom 21.Dezember 2015 sieht Anreize vor, neue emissionsärmere Kraftwerke zu errichten. Dafür wird das Fördervolumen verdoppelt - von derzeit 750 Mio. Euro auf 1,5 Mrd. Euro pro Jahr - und gezielt die Umstellung der KWK von Kohle auf Gas gefördert. KWK-Anlagen sollen bis 2020 etwa 4 Mio. Tonnen weniger CO2 ausstoßen und so einen wichtigen Beitrag leisten, um das nationale Klimaziel zu erreichen.

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