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BDEW fordert Reform der Energiewende-Finanzierung

(vom 11.09.2017)

Nach Angaben des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.) hat der Verbands-Präsident Johannes Kempmann gestern anlässlich einer Jubiläums-Veranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des BDEW eine Reduzierung der Steuern und Abgaben auf den Strompreis gefordert:

"Die Nutzung Erneuerbarer Energien im Verkehrs- und im Wärmesektor bietet erhebliche CO2-Einsparpotenziale. Heben lässt sich dieses Einsparpotenzial aber nur, wenn das Produkt Strom in diesen Sektoren auch wettbewerbsfähig wird. Nach der Bundestagswahl sollte eine neue Bundesregierung deshalb die Stromsteuer auf das zulässige Minimum senken. Zudem sollte die 'Besondere Ausgleichsregelung' im Erneuerbare-Energien-Gesetz steuerfinanziert werden."

Ein wettbewerbsfähiger Strompreis sei laut Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, auch die Voraussetzung dafür, dass power-to-x-Technologien eine Chance hätten. Diese Technologien seien weiterhin unverzichtbar, da eine Vollelektrifizierung der Bereiche Wärme und Verkehr unrealistisch sei.

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