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BDEW fordert Umschichtung der Fördermittel für E-Mobilität

(vom 05.09.2017)

Mit Blick auf drohende Fahrverbote in zahlreichen Innenstädten fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), die Potenziale von alternativen Antriebstechnologien konsequenter zu nutzen. "Für eine Million E-Autos auf den Straßen sind 70.000 Normalladepunkte und 7.000 Schnellladepunkte erforderlich. Da sich der Betrieb der Säulen aufgrund der geringen Anzahl von E-Fahrzeugen heute noch nicht lohnt, sind die von der Politik aufgelegten Förderprogramme enorm wichtig - die bereitgestellten Fördermittel für die Ladeinfrastruktur werden auch erfreulich stark nachgefragt", erläuterte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Die Kaufprämie für E-Autos dagegen werde von den Verbrauchern kaum genutzt. Dies liege laut dem BDEW auch an noch fehlenden Lademöglichkeiten. "Wenn die für die Kaufprämie bereitstehenden öffentlichen Gelder - insgesamt 600 Millionen Euro - nicht vollständig abgerufen werden, sollten diese in das Ladesäulenprogramm umgeschichtet werden. Zu wenig E-Fahrzeuge auf den Straßen aufgrund fehlender Lademöglichkeiten, kein Ladesäulenausbau aufgrund zu geringer Fahrzeugzahl - ein solches drohendes Henne-Ei-Problem müssen wir unbedingt vermeiden", so Kapferer weiter.

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