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Bundesnetzagentur verhängt Bußgeld gegen E WIE EINFACH

(vom 14.05.2018)

Wie die BNetzA (Bundesnetzagentur) in einer aktuellen Pressemeldung schreibt, hat die Behörde gegen E WIE EINFACH wegen unerlaubter Werbeanrufe ein Bußgeld in Höhe von 140.000 Euro verhängt. "Wir gehen weiter konsequent gegen Unternehmen vor, die beim Telefonvertrieb auf Kosten von Verbraucherinnen und Verbrauchern rechtswidrige Methoden einsetzen", kommentierte Jochen Homann, Präsident der BNetzA. "Bußgelder schrecken dabei Unternehmen nicht nur direkt aufgrund ihrer Höhe ab, sondern schädigen langfristig auch deren Ansehen."

Das Unternehmen hatte bundesweit Verträge für Strom und Gas telefonisch beworben bzw. Verbraucher zum Wechsel des aktuellen Strom- und Gaslieferanten aufgefordert, erläuterte die BNetzA. E WIE EINFACH habe für den Vertrieb Call-Center eingesetzt, die viele Verbraucher hartnäckig und gegen deren erklärten Willen immer wieder kontaktierten. Den Anrufen hätten keine wirksamen Einwilligungen der Verbraucher zugrunde gelegen.

E WIE EINFACH und die beauftragten Call-Center hätten von verschiedenen Adresshändlern Einwilligungsdatensätze bezogen, die angeblich bei Online-Gewinnspielen zustande gekommen waren, Ermittlungen der BNetzA hätten dies widerlegt. Ebenso seien die Einwilligungstexte derart unkonkret gewesen dass eventuelle Gewinnspielteilnehmer Art und Umfang der folgenden Werbeanrufe überhaupt nicht klar hätten erkennen können, so die Behörde.

Die Geldbuße sei noch nicht rechtskräftig. Über einen möglichen Einspruch entscheide das Amtsgericht Bonn.

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