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Glasfaser: Erster Kunde beleuchtet

(vom 29.11.2018)

Der erste Glasfaserkunde in Schneverdingen ist „beleuchtet“. Es handelt sich um das Neuenkirchener Unternehmen Elektrotechnik Domgörgen, das nach der Montage von Medienkonverter und Router innerhalb von nur 30 Minuten via Glasfaser ans Internet angeschlossen werden konnte und nun eine Bandbreite von bis zu 200 Mbit pro Sekunde nutzen kann. Stadtwerke-Geschäftsführer Lars Weber: „Damit haben wir die Heide auch internetseitig ans 21. Jahrhundert angeschlossen.“ Nach Einschätzung von Fachleuten ist das Projekt der Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen (Heidjers Stadtwerke) im Heidekreis das erste, das beendet sein wird.

 „Leider konnten wir nicht alles so schnell umsetzen, wie geplant. Wir mussten sechs Monate auf die staatliche Förderzusage warten“, erklärt Stefan Lamping, Technischer Leiter der Heidjers Stadtwerke. Gleichzeitig lobte Lamping die Stadtwerke-Mitarbeiter und die sechs Tiefbauunternehmen, die in den zurückliegenden zwei Jahren die insgesamt 30 Einzelabschnitte (sogenannte Lose) mit Leerrohren für die Glasfaserkabel bestückt hatten. Weitere Gewerbe- und Privatkunden werden in den kommenden Monaten ans Netz angeschlossen.

Für Elektrotechnik Domgörgen begann mit dem Glasfaseranschluss ein neues Zeitalter: „Für uns ist das eminent wichtig, weil wir von hier aus rund 120 Biogasanlagen weitere Kunden der Industrie und Landwirtschaft in Norddeutschland über Fernwartung betreuen. Unsere bisherige ISDN-Lösung konnten wir nicht weiter betreiben, weil uns die Telekom einen unserer ISDN Anschlüsse gekündigt hatte. Mit dem schnellen Internetanschluss eröffnen sich für uns jetzt ganz neue Möglichkeiten“ berichtet Inhaber Klaus Domgörgen. Das Unternehmen wächst; will nächstes Jahr einen Erweiterungsbau im Gewerbegebiet Neuenkirchen errichten und sucht hierzu weitere Fachkräfte. Klaus Domgörgen: „Dann können wir den Mitarbeitern bessere und zeitgemäßere Arbeitsbedingungen bieten.“

2,7 Mio. Euro Fördergeld hatten die EU, der Bund, das Land Niedersachsen und der Heidekreis bereitgestellt, um die „weißen Flecken“ auf der niedersächsischen „Internetlandkarte“ zu tilgen; Weitere 2,5 Mio. Euro investierten die Heidjers Stadtwerke. Baustart war 2017, das Förderprojekt läuft noch bis 31. Juni 2019. 160 km Trasse wurden inzwischen gebaut. Darin liegen nun die Rohre, in die wiederum die haardünnen Glasfaserkabel als Bündel „eingeblasen“ wurde.

Der Anschluss der weiteren rund 1.500 Endkunden in den bislang unterversorgten „weißen Flecken“ und der zahlreichen weiteren Interessenten am Glasfaserinternet wird nur noch wenige Monate dauern und erfolgt grundsätzlich im Rahmen der voranschreitenden Bauabschnitte.

Derzeit kostet ein Glasfaseranschluss einmalig ab 199 Euro und – je nach Tarif - monatlich zwischen 34,95 und 49,95 Euro für Stadtwerkekunden. Die Heidjers Stadtwerke bieten dem Kunden dafür einen schnellen Glasfaseranschluss mit Bandbreiten von 50, 100 oder 200 Mbit pro Sekunde an. Mehr dazu unter https://www.heidjers-stadtwerke.de/de/Internet-Co/. Dort gibt es auch einen Verfügbarkeits-Check.

Treffen in der Internet-Übergabe-Station (POP = Point of Presence) v.l.: Lars Weber (Geschäftsfüher Heidjers Stadtwerke), Klaus Domgörgen (Erster Glasfaserkunde, Neuenkirchen), Anton Schibelbehn und Franziska Meyn (beide Heidjers Stadtwerke).
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